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2016/02/16

Stereotype & Tokyo - idealisiertes und aufpoliertes Image von ausländischen Touristen in Tokyo

Ein neuer, internationaler Look für Tokyo musste her, da die Stadt und sowieso das ganze Land überhaupt im Sauseschritt auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo zusteuern. 
Diverse "Skandälchen" und "Problemchen" - wie zB das plagiierte Logo der Tokyo Olympics des Designers Sano Kenjiro, welches jetzt durch ein neues ersetzt wird, oder die Kontroverse um die Ausgaben für das neue opulente Olympic Stadium, die auch einen neuen Entwurf und Plagiatsvorwürfe zur Folge hatten, werden geflissentlich ignoriert. 

Ein Plagiat ist ein Plagiat ist ein Plagiat.

2013/09/10

Olympia 2020 in Tokyo - subjektiv betrachtet

Der Slogen lautet
"Discover Tomorrow"
In der Nacht vom 8. September (Japan-Zeit) wurde in Rio de Janeiro bekannt gegeben, dass Tokyo als Siegerstadt für die Olympischen Sommerspiele 2020 herausgegangen ist. 
Die beiden Konkurrenzstädte Madrid und Istanbul konnten sich nicht gegen Tokyo behaupten.
 
Somit finden zum zweiten Mal Olympische Spiele in Tokyo statt. Bereits 1964 wurden die Sommerspiele in der Hauptstadt abgehalten - weswegen bereits eine gut ausgebaute Infrastruktur für die kommenden Spiele 2020 besteht und Tokyo einen Vorteil gegenüber Madrid und Istanbul hatte. 1995 wurden die olympischen Winterspiele in Nagano abgehalten.

Der damalige Gouverneur von Tokyo, Shintaro Ishihara, hatte sich eigentlich die Sommerspiele 2016 stark gemacht und letztendlich unterlag Tokyo 2009 bei der Entscheidung Rio de Janeiro. Das hinderte Ishihara nicht daran, seinen Traum von Olympischen Spielen in Tokyo weiterzuverfolgen. Nach seinem plötzlichen Ruecktritt als Gouverneur von Tokyo verfolgte sein Nachfolger Inose weitere die Idee von Olympischen Spielen, und versprach, sie für 2020 nach Tokyo zu holen, trotz - besser gesagt, gerade wegen - der 3fach Katastrophe vom 11. März 2011. Ishiharas und Inoses sind davon überzeugt, dass das krisengeschüttelte Land die Olympischen Spiele brauchen würde, auch, um den Menschen in Japan wieder Hoffnung geben zu können, vor allen jenen Menschen, die unter den Auswirkungen des Tohoku-Erdbebens noch immer leiden müssen.