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2015/08/23

Tsukamoto Shinyas Neuverfilmung "Nobi/Fires on the Plain"

Letzte Woche sah ich mir die Neuverfilmung "Nobi" von Tsukamoto Shinya im Kino an. Der englische Titel lautet "Fires on the Plain".

Nobi 2015

"Nobi" ( 野火, bedeutet "Buschfeuer") ist ein Roman von Ôoka Shôhei (大岡昇平, 1909-1988) aus dem Jahr 1951. Ôoka war bereits als Schriftsteller bzw. Journalist aktiv, als er im März 1944 als Soldat eingezogen und im Juli desselben Jahres in Manila eingesetzt wurde. Im Jänner 1945 kam er auf der philippinischen Insel Leyte in amerikanische Kriegsgefangenschaft und kehrte nach Kriegsende im Dezember 1945 nach Japan zurück. 1949 veröffentlichte er seinen ersten Roman Furyoki (俘虜記, "Bericht eines Kriegsgefangenen"), der auf seine Erfahrungen in Kriegsgefangenschaft beruht, und erhielt dafür den Yokomitsu-Riichi-Literaturpreis. 

2014/09/10

Sommer-Seminar am Mt. Mitake

Für 3 Tage und 2 Übernachtungen war ich gemeinsam mit den anderen Leuten aus einem Seminar am Berg Mitake, um eine Art "Sommer-Seminar" abzuhalten.

Berg Mitake

Es war das erste Mal, dass meine Professorin so ein Seminar gemacht hat, und ich denke, sie wollte da ein wenig ihre "alten Zeiten" als Studentin wieder aufleben lassen. Denn genau vor 30 Jahren war sie mit ihrem Professor im Rahmen eines Seminars am Berg Mitake. 
Daher hat sie auch die gleiche Herberge wie damals ausgesucht, und weil es so gut passt war das Thema des jetzigen Seminars ein neues Werk von ihrem (ehemaligen) Professor. 

2012/12/12

Schriftzeichen des Jahres 2012 - 「金」 Geld/Gold 2012年の漢字 - 「金」

Heute war es wieder einmal so weit. Im Kiyomizu-dera, Kyôto, wurde das diesjährige Schriftzeichen gewählt und es wurde - Geld bzw. Gold 金 (kin) und vom Hauptabt des Tempels, Mori Seihan (森清範) in einer Größe von 1,5 x 1,3 m geschrieben.
  Letztes Jahr wurde ja - ganz im Einfluss der 3fach Katastrophe vom 11. März 2011 - das Schriftzeichen kizuna - 絆 (zwischenmenschliche Bande) zum Zeichen des Jahres gewählt. 

Hauptabt Mori Seihan mit dem Schriftzeichen des Jahres 2012 - kin
(Quelle: Yahoo News)

Wie kam der plötzliche Wechsel von zwischenmenschlicher Bande hin zum Geld?  
Einerseits konnten die Japaner bei den diesjährigen Olympischen Spielen in London sehr viele Goldmedaillen (insgesamt 7), und dann konnte man ja auch noch dieses Jahr die ringförmige Sonnenfinsternis  - auf Japanisch 金環日食 (kinkan nisshoku) - von Japan aus beobachten.
  Weiters wurden auch die Fertigstellung des Tôkyô Skytree (höchster Fernsehturm und zweithöchstes Bauwerk der Welt) sowie die Verleihung des Nobel-Preises für Medizin an Yamanaka Shin'ya (山中伸弥) als Gründe angegeben.
"Viele Monumentalwerke wurden errichtet" hieß es im Zeitungsartikel der Asahi Shinbun, wobei "Monumentalwerk" auf Japanisch 金字塔 (kinjidô) - also mit dem Schriftzeichen 金 für Geld/Gold geschrieben wird.

Auch im Jahr 2000 wurde 金 kin zum Schriftzeichen des Jahres gewählt, da in diesem Jahr die Olympischen Spiele in Sydney stattfanden. 

2011/12/28

Shiwasu - Alles hetzt zum Jahresende hin

Der 12te und letzte Monat eines Jahres wird nicht nur in Europa stressig verbracht!
In Japan trägt der Dezember dem alten japanischen Kalender nach den Namen "Shiwasu" (師走), was so viel bedeutet wie "Der Meister rennt".
Shiwasu

Wieso rennt der Meister im Dezember herum?
Meister (shi, 師) bezeichnet buddhistische Mönche, und gegen Jahresende - wenn alles und jeder mit den Vorbereitungen aufs Neue Jahr in Hektik versinkt - beginnen sogar diese sonst ruhigen  und besonnenen Mönche, hektisch herumzulaufen. Die Mönche sind im Stress, weil sie gegen Jahresende für jede Familie eine Zeremonie abhalten müssen, bei denen Sutren rezitiert werden und gebetet wird (お経をあげる, okyô wo ageru). 
   
Der Ausdruck "Selbst der Meister läuft herum" (匠さえも走/Shishô sae mo sûsô) wurde auf "Meister läuft" also shisû (師趨) gekürzt, welches wiederum zu shihasu (師走) wurde, das mittlerweise shiwasu ausgesprochen wird.
  Zumindest wurde es so in dem alten Wörterbuch Irohajirui-sho (色葉字類抄) festgehalten, welches gegen Ende der Heian-Zeit (794-1185) zusammengestellt worden war. 

Und tatsächlich: Der Meister rennt!
Aber es gibt noch eine andere Erklärungen für die Bezeichnung "Shiwasu". Es soll von "Der Monat, in dem das Jahr zu Ende geht" - toshi hatsuru tsuki (年果つる月) bzw. shihatsu tsuki (為果つ月) -  abgewandelt worden sein. Oder von shihatsu (四極), welches so viel heißt wie "der Monat in dem die vier Jahreszeiten enden" (四季の果てる月). 

Wer glaubt, das ist schon längst vorbei - der irrt! Ich dachte nicht, dass mich die Shiwasu-Stimmung packen würde, aber je mehr sich das Jahr zu Ende neigt, desto mehr Stress kommt auf mich zu. Weihnachten und das japanische Neujahr in so kurzen Abständen unter einen Hut zu bringen ist stressiger als ich mir erwartet hätte, aber ich gehe eh alles mit einer österreichischen Gemütlichkeit an. >:P

Links:






2011/12/12

Schriftzeichen des Jahres 2011 "Kizuna" - 2011年の漢字 「絆」

Schriftzeichen des Jahres 2011 - "Kizuna"
Seit 1995 wird am 12. Dezember eines jeden Jahres von der Vereinigung Kanken (Nihon kanji nôryoku kentei kyôkai, 日本漢字能力検定協会, zu dt. etwa "Verein der Schriftzeichenprüfung Japans") das Schriftzeichen des Jahres herausgegeben.

Anders als in Österreich beim Wort und Un-Wort des Jahres (2011: Wort des Jahres "Euro-Rettungsschirm", Un-Wort des Jahres "Töchtersöhne") entscheidet bei dem Schriftzeichen des Jahres in Japan nicht eine Jury über das am häufigsten in den Medien vorkommende Wort, sondern ab dem 1. November eines jeden Jahres kann man Postkarten abschicken, auf die man selbst für sich das Kanji (Schriftzeichen) des Jahres schreibt und an den Verein Kanken schickt. 
 
Kanji des Jahres 2011 - Kizuna
Diese Aktion läuft bis zum 12. Dezember, an dem Tag schreibt im Kiyomizu-dera in Kyôto ein Mönch mit einem riesigen Pinsel das ausgewählte Schriftzeichen nieder. Dieses Jahr hat es Seihan Mori, der oberste Priester des Kiyomizu-dera, geschrieben.
Für das Jahr 2011 - welches für Japan doch durch das Erdbeben und dem Tsunami vom 11.3. besonders prägend war - wurde das Schriftzeichen Kizuna (Bande, Verbindung) mit 496.997 Stimmen auf den ersten Platz gewählt.
Die Kalligraphie mit dem Schriftzeichen des Jahres wird vom 12. Dez. bis zum 31. Dez. öffentlich im Kiyomizu-dera ausgestellt.
Auf Platz zwei wanderte Sai 災 (Katastrophe) von shinsai (震災, Erdbebenkatastrophe) und Platz drei Shin 震 (Zittern, Schütteln) von jishin (地震, Erdbeben).

Kizuna bedeutet so viel wie eine Bande/Beziehung zueinander haben, Zusammenhalt zu haben. Es wurde ausgewählt, weil nach den Katastrophe die Bande zwischen den Menschen wichtiger den je wurde und auch weil das Frauenfußball Team Nadeshiko Japan den diesjährigen Weltcup-Sieg errungen hat, wie NHK Radio berichtete.

Link:
Kiyomizu-dera in Kyôto (Japanisch)
Kanji des Jahres (Japanisch)

2011/12/05

Pripyatープリピャチ

Pripyat
Am 3. Dezember wurde im Athénée France Kulturinstitut der Film Pripyat des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter ("Unser tägliches Brot" etc) vorgeführt. Im Anschluss gab es auch eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur. 
Japanischer Flyer von Pripyat
12 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl verbrachte Geyrhalter mit einem 5-köpfigen Team rund drei Monate in der evakuierten 30-km Zone um das havarierte Atomkraftwerk, um seinen Dokumentarfilm Pripyat zu drehen. Der Film ist komplett in schwarz-weiß gehalten und wie Geyrhalters andere Filme enthält er keine Kommentare des Filmemachers oder Musik, sondern lässt allein die interviewten Menschen, die nach der Evakuierung wieder zurückgekommen sind oder im weiter im Betrieb laufenden Reaktor von Tschernobyl arbeiten, zu Wort kommen. Das einzige, das verändert wurde, ist der Dreh in schwarz-weiß, um die Radioaktivität, die vom Menschen nicht gesehen werden kann, bildlich darzustellen, wie Geyrhalter in der anschließenden Diskussionsrunde erklärte.
 Besonders interessant war, dass obwohl man die 30-km-Zone um den Reaktor herum nicht betreten darf, Menschen wieder von selbst zurückgekommen sind. Unter ihnen wurde ein betagtes Ehepaar portraitiert, welches sich sehr wohl im Klaren darüber ist, dass die Radioaktivtät sehr hoch und es kein Ort zum Leben ist, jedoch schon immer in Pripyat lebte und auch dort bis zum Tod weiterleben möchte. 

Spielplan:
3. Dez. 2011
6. Dez. (Die.) bis 10. Dez. (Sa.) 2011
jeweils Beginn um 15:30 und 19:00 Uhr
*) 9. Dez. (Fr.) 2011: Diskussion zwischen Momoi Kazuma (Fotojournalist) und Shibutani Tetsuya (Filmforscher) nach der Vorstellung von 15:30 Uhr

Eintritt:
Normalpreis 1,200 Yen
Ermäßigung für Mitglieder des Athénée France Kulturinstituts 1,000 Yen
Athénée France Kulturinstitut
Tôkyô, Chiyoda-ku, Kanda Surugadai 2-11
Athénée France 4. Stock
Tel. 03-3291-4339(13:00-20:00)

Diskussionsrunde mit dem Regisseur:
Ich habe jetzt zum ersten Mal den im Jahr 1999 fertiggestellten Film Pripyat von Geyrhalter gesehen und fand die daran anschließende Diskussionsrunde mit dem Regisseur ziemlich interessant. Geyrhalter kommt aus Wien und da er natürlich auf Deutsch sprach, war es für mich wohl von allen am angenehmsten (es sind hauptsächlich Japaner gekommen). Zwei Dolmetscher waren jedoch anwesend. Einer der beiden übersetzte die Fragen des Publikums aus dem Japanischen ins Englische und Geyrhalter gab seine Antwort darauf auf Deutsch, welches von dem zweiten Dolmetscher ins Japanische übersetzt wurde. 
 Dabei fielen mir jedoch einige Probleme auf. Es ist nicht so, dass der japanische Dolmetscher kein gutes Deutsch können würde, da jedoch Geyrhalter Wiener ist, spricht er dementsprechend schnell und nicht so deutlich wie es zB Norddeutsche tun, was wohl ein paar kleine Probleme verursachte. Für mich als Österreicherin ist es natürlich überhaupt keine Schwierigkeit, da der Dialekt aus meiner Region noch schwieriger verständlich ist und schneller gesprochen wird als das Wienerische.
Es lag vielleicht daran, dass der japanische Dolmetscher etwas nervös war und /oder Geyrhalters schnelles Reden nicht gut verstanden hat, jedoch wurden auch (meiner Meinung nach) wichtige Dinge nicht übersetzt.

Bei der Diskussionsrunde stellte das Publikum Geyrhalter verschiedene Fragen und welche sich  auch auf seine persönliche politische Meinung bezogen haben. Zum Beispiel, was er denn persönlich über AKWs denkt. Auf diese Frage hat Geyrhalter direkt geantwortet, und zwar mit "Meiner Meinung nach sind die AKWs keine Zukunft für die Menschen. Sie gehören weg." Dies wurde ein wenig sanfter ins Japanische übersetzt.
 Ich bin selbst kein Dolmetscher, deswegen kenne ich mich auch mit den grundlegenden Regeln des Dolmetschens nicht aus, aber ich denke doch, dass wenn man dolmetscht, es - genauso wie bei einer Übersetzung - so nahe wie möglich am ursprünglichen Manuskript bzw. der Aussage dran sein sollte. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein japanischer Muttersprachler bin und mir deswegen die Übersetzung viel zu sanft vorkam, obwohl sie für einen Japaner genügend Pfeffer enthält.

Die Geisterstadt Pripyat, dahinter das AKW Tschernobyl
Leider hatte ich kein Notizbuch mit, aber ich möchte noch einige weitere Beispiele geben.
Geyrhalter meinte zB, dass um das AKW Tschernobyl herum mehr als die Hälfte der Vögel nicht das Erwachsenenalter erreichen und davor bereits sterben. Für mich war das eine wichtige Information. Leider wurde das überhaupt nicht übersetzt. Warum hat Geyrhalter wohl das Vogelsterben als Beispiel genannt. Womöglich wollte er damit sagen, dass wahrscheinlicherweise in 12 Jahren die Vögel rund um das AKW Fukushima ebenso nicht das Erwachsenenalter erreichen und vorzeitig sterben werden.

 Das nächste Beispiel, das mir einfällt , sind die aus Kiev mitgebrachten Lebensmittel, Eine der Zuschauerinnen hat eine interessante Frage gestellt, und zwar, ob die Interviewpartner bzw. gezeigten Menschen in dem Film auch Geld oder so etwas wie eine Entschädigung für ihr Mitwirken bekommen. Geyrhalters Antwort darauf war ebenfalls interessant. Obwohl er bereits so lange Dokumentarfilme dreht, weiß er bis heute nicht, wie er die in den Filmen vorkommenden und interviewten Personen entsprechend entlohnen bzw. entschädigen könnte. Das ist eine verzwickte und sensible Sache, bei der man gut aufpassen muss. Wenn man von Beginn an Geld verspricht, könnte es passieren, dass die interviewte Person nur des Geldes wegen interessante Geschichten berichtet.
 Deswegen hat Geyrhalter beim Dreh des Films Priyat die ganzen drei Monate in der Zone gemeinsam mit den dort lebenden und arbeitenden Menschen verbracht. Sie waren die ersten ausländischen Journalisten, die nicht nur einen Tag in der Zone verbrachten und dann wieder raus nach Kiev fuhren, sondern blieben jeden Tag dort. Dadurch hat er das Vertrauen der Leute gewonnen und sie begannen ihm verschiedenes zu erzählen und letztendlich kamen so viele Leute auf ihn zu, dass er sogar Interviews absagen musste. 

Der AKW-Unfall von Fukushima wurde genauso wie der AKW Unfall von Tschernobyl mit INES 7 bewertet
  Geyrhalter versucht sich auf gleicher Augenhöhe mit seinen Interviewpartnern zu bewegen und möchte ihnen deswegen auch als Dank etwas zurückgeben. Er wusste nicht genau, wie er das hätte anstellen sollte, also hat er die Leute, die in Pripyat vorkommen, gefragt, was sie denn gerne hätten. Da kam die Antwort "Lebensmittel aus Kiev".
Deswegen haben Geyrhalter und sein Team für die Menschen, die in der Zone leben und kein Auto und/oder keine andere Möglichkeit besitzen, die Zone selbst zu verlassen, aus der Hauptstadt Kiev Lebensmittel geholt.
Ich finde, dass dies ebenfalls eine wichtige Information war. 
 Die Menschen sind in die Zone zurückgekehrt und wollen dort bis an ihr Lebensende bleiben, obwohl sie wissen, dass die Radioaktivität sehr hoch, es für die Gesundheit schädlich ist und die dortigen Lebensmittel und das Wasser verseucht wurden. 
 Jedoch wünschten sie sich Lebensmittel aus Kiev, das heißt, Lebensmittel, die nicht verseucht sind. Das wurde leider auch nicht übersetzt.

Natürlich bin ich selbst kein professioneller Dolmetscher, aber ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig und hart diese Arbeit ist. Letztendlich denke ich mir, dass es doch enorm schwierig ist, aus dem Wienerischen zu übersetzen. Der japanische Dolmetscher wirkte wirklich nett und aufrichtig (bis auf die zwei, drei aufgezählten Punkte gab es ja sonst nichts zu bekritteln),  ich denke auch nicht, dass er aus einem politischen Grund heraus viele Dinge nicht übersetzte. Ich kann mir vorstellen,  dass es wohl einfach schwierig war, Geyrhalters Deutsch zu verstehen und Geyrhalter selbst sprach in einem natürlichen Fluss und wurde nach und nach immer schneller beim Sprechen. Seine Antworten waren lange und kompliziert, dass Fehler passieren, ist wohl verständlich.

Nichts desto trotz war es eine großartige Diskussionsrunde. Das Publikum stellte viele und vor allem auch interessante Fragen an den Regiesseur.

Am Ende ließ Geyrhalter aber etwas interessantes verlautbaren. Derzeit bereitet er in Japan einen neuen Film vor. Der jedoch keine Dokumentation über das AKW Fukushima werden soll, fügte er am Schluss noch schnell hinzu. 

Nun ja, es verbleibt ein freudiges Warten auf einen interessanten Film über Japan!

日本語はこちら・・・

2011/06/18

Haruki Murakamis Kritik an Kernkraft

Murakamis Rede bei der Internationalen Catalunya Preisverleihung 2011 in Barcelona, Spanien

Am 10. Juni 2011 wurde dem japanischen Schriftsteller Murakami Haruki (Naokos Lächeln, Kafka am Strand ua) der Internationale Catalunya Preis 2011 für sein Werk verliehen. Als erster Japaner erhielt er den Preis, welcher jährlich von der katalanischen Regierung verleihen wird und mit 80.000 Euro dotiert ist. Murakami spendete das Preisgeld den Erdbeben- und Tsunamiopfern vom 11. März sowie den Menschen, die vom havarierten AKW Fukushima I betroffen sind.
Murakami Haruki bei der Preisverleihung in Barcelona (Quelle: Reuters)

2011/01/21

明けましておめでとう ミ☆ Happy New Year!

明けましておめでとう♪  今年もよろしくお願いしま~す!

I hope you all had a happy new year and 2011 will be a lucky year for you all! 

In Japanese there's the saying 明けましておめでとう (akemashite omedetô - "[a new year] has opened"),  今年もよろしく (kotoshi mo yoroshiku - "best regards for this year) and Japanese like to shorten the words so you can also say あけおめ ことよろ - ake ome koto yoro - to your close friends. :D

There are some news about this blog. In the end of February 2011, I move back to Tôkyô for job hunting and start a "new life" there. So maybe I will switch the language to German (so my family can understand) and Japanese and write a lot about job hunting in Japan and the life as a foreigner in Japan.

I hope you're going to like the new stuff. :D

2010/06/06

「日本人の知らない日本語」 Mangaka Hebizô and teacher Umino in Vienna - Part Two

Vienna Sightseeing with Hebizô and Umino
On the Saturday, a group of five students of Japanese Language Division of University of Vienna went for sightseeing with Hebizô and Umino.
First we met at their hotel and went to Schloß Schönbrunn. We really really had luck, because of the beautiful weather (only rainy days before...), but unfortunatelly there were so many people at Schloß Schönbrunn, who wanted to visit the castle (and not the park!). So we would have to wait for about 3 hours to get inside the castle. That plan was skipped and we took a little walk through the park and went to the Gloriette, were we had some ice cream. Yummy!
Hebizô and Umino are interested in flea markets and so we went to Naschmarkt, which was really really crowed! They were impressed by the flea market and the food market at Naschmarkt and we also visited Cha-no-Ma, a Japanese tea shop, and Nipponya, a Japanese supermarket. Already quite hungry, we were looking for a nice place for lunch...
but something embarrasing happend...

「日本人の知らない日本語」 Mangaka Hebizô and teacher Umino in Vienna - Part One

 The Comic Essay 「日本人の知らない日本語」 (Japanese that Japanese don't know) is created by the Japanese language teacher Umino and the mangaka (漫画家) Hebizô. Umino's experience as a Japanese language teacher for foreigners in Japan are the basic for the Comic Essay, which contains short and funny episodes with her students.
Currently, 2 Volumes of 日本人の知らない日本語 were released and teacher Umino and mangaka Hebizô traveled to Europe for some inspiration for the 3rd Volume. They visited Japanese language students in Belgium, Germany, Swiss - and Austria!
Here are my memories of the events with Hebizô and Umino ミ☆

2009/12/03

「外人だから」 Being a foreigner in your own country...


This time, I won't write about youth and subculture in the classic sense, but about another cultural phenomenom which appears among (young) Japanese people. Even non-Japanese speakers know the word 'gaijin' (外人), short for gaikokujin (外国人) and it's very often used with a 'slightly' negative connotation. 

As Japanese are so used to that word and the majority of non-Japanese speaking foreigners in Japan always uses that word to describe themselves, most people ignore the negative meaning of 'gaijin'. I personally, do dislike the word 'gaijin' and always use 'gaikokujin' instead. It is much more polite. 
Another version of the 'g-word' is 'gaijin-san', with the word 'san' for mister/miss. Miss Gaijin isn't much more polite than gaijin alone, but many young Japanese don't get it.