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2016/04/25

Sakura Rückblick 2016: Hanami im Takiyama Park

Dieses Jahr war es rund um die Zeit der Kirschblüte - von Ende März bis Anfang April - wieder einmal besonders stressig. Auch das Wetter spielte die meiste Zeit nicht wirklich mit, dennoch ging sich ein kleines Hanami in diesem Jahr aus!

Laternen des Kirschblütenfestes im Takikawa Park, Hachioji
Es gibt ja unzählige Hanami Hotspots in Tokyo, die beliebtesten und bekanntesten wären der Ueno Park, der Inokashira Park, Shinjuku Gyoen, Shiba Park beim Tokyo Tower oder die Flusspromenade in Meguro. Das sind alles tolle Orte, nur sind sie auch heillos überfüllt und das macht auch die Stimmung manchmal kaputt. 
Deswegen haben wir uns dieses Jahr für einen "wenig spektakulären" Ort entschieden - nämlich den Takiyama Park (滝山公園)in Hachioji, im Westen Tokyos. 

2015/12/02

Herbstelndes Tokyo

Kräftiges Rot, strahlendes Gelb und ein saftiges Grün - es herbstelt in Tokyo sehr!
Alle Jahre wieder wird gegen Ende November/Anfang Dezember selbst die mehrheitlich zubetonierte und asphaltierte graue Großstadt Tokyo in ein buntes Farbenmeer getaucht. Wenn man weiß, wo. ;)

Rot, rot, rot wohin das Auge blickt! Ein richtiger "Blutahorn" XD

Da ich im November recht beschäftigt wegen eines Vortrages war (der Eintrag dazu kommt ein wenig später), hatte ich nicht viel Zeit die berühmten und schönsten Momiji-Hotspots Tokyos zu besuchen. Aber wie man sieht lassen sich auch so einige in der näheren Umgebung finden! Hier ein paar Impressionen aus dem herbstelnden Tokyo!

Die Fotos sind leider nur mit dem Smartphone geschossen, deswegen nicht von so toller Qualität, aber für einen kleinen Eindruck reicht es wohl. ^^

2015/06/29

Regenblüten Ajisai

Die Regenzeit wird wohl noch einen Monat dauern, obwohl es in der Kanto Region weniger regnet als dauerbewölkt ist. 
Pünktlich zur Regenzeit blühen ajisai (Hortensien) in lila und blau. 
 
♥ Sieht doch wie ein Herz aus, oder? ♥

Ich hab bei einem Spaziergang ein paar fotografiert, aber da ich kaum Zeit habe, in Ruhe mit der guten Kamera ein paar schöne Bilder zu machen, sind es nicht mehr als Smartphone-Schnappschüsse!

Ajisai und Regentropfen

Ab nächster Woche muss ich die Abschlusstests meiner Studenten vorbereiten und in nicht einmal mehr 2 Wochen habe ich auch noch wieder einen Vortrag bei unserer Tagung an der Uni. Wenn dieser Vortrag und die Tests vorbei sind, habe ich endlich Ferien! Also noch knapp 3 Wochen durchhalten! o(^_^)o

Ein Lotus hat sich auch hierher verirrt ^^

Allerdings fällt das genau mit dem Ende der Regenzeit und somit der Blühtezeit der ajisai zusammen! Deswegen wird es wohl oder übel nur bei diesen Fotos hier bleiben! T.T

Veilchenblau oder doch ajisai-lila?


2013/12/04

Winter in Japan

... ist einfach herrlich! Immer strahlendblauer Himmel und angenehm milde Temperaturen. Verflucht sei allerdings der Architekt bzw Bauherr unseres (Miet)Hauses, der nicht an eine Isolierung gedacht hat. Denn so gibt es fast keinen Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur. T_T

Allerdings ist das Wetter schön - und die Herbstlaubfärbung auch bereits im vollen Gange! Hier ein paar Bilder, leider alle nur mit meinem Handy aufgenommen, weil ich keine Zeit hatte, mit meiner Kamera anständige Fotos zu schießen.

Es hat sich allerdings auch in letzter Zeit viel getan - mit meinem Studium bin ich nach wie vor eingedeckt und der Dezember ist ein ziemlich stressiger Monat. Ich habe gleich 4 Vorträge... und muss mich ranhalten, weil ich bis Anfang Feber meinen Artikel für die Literaturzeitschrift schreiben muss. Beruflich hat sich auch einiges getan - ab kommenden April werde ich an 2 Privatunis unterrichten. Ich bin also ziemlich eingedeckt und hoffe, dass ich bis dahin ein gutes Zeitmanagement auf die Beine bringe! Immerhin hab ich nur noch ein Jahr bis zu meinem Abschluss. Mein Freund hat allerdings bereits angekündigt, dass er ab kommenden April Hausmann werden möchte. :P

2013/06/23

Fuji-san: neues UNESCO-Weltkulturerbe

Der Fuji-san (富士山), mit höchster Berg und Nationalstolz Japan, wurde in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen!

Neues Weltkulturerbe: Der Fuji-san als heilige Stätte und Quelle künstlerischer Inspiration
(vom Hausberg Tôkyôs, dem Takao-san, aus gesehen)

Allerdings wurde der in den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi liegende Vulkan nicht als schützenswertes Naturerbe registriert, sondern als "heilige Stätte und Quelle künstlerischer Inspiration" in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. 
Die Begründung für die Ernennung zum neuen Weltkulturerbe bezieht sich tatsächlich nur auf die religiöse und künstlerische Funktion des Fuji-san.

Google Japan würdigt den Fuji ebenfalls

Als kultureller Wert des 3.776 m hohen (noch aktiven) Vulkans wird von Seiten der UNESCO berichtet, dass er bereits  seit dem 11. Jahrhundert in der japanischen Kunst verewigt wurde, und auch vor allem als ein beliebtes Motiv der Holzdrucke des 19. Jahrhunderts weltweit als "Symbol Japans" Bekanntheit erlangte und einen großen Einfluss auf die Entwicklung der westlichen Kunst hatte. 

Der Fuji-san bei Sonnenuntergang von Fuchû aus gesehen

Weiters wurde der Fuji-san auch in seiner Funktion als religiöse Stätte gewürdigt. Gemeinsam mit dem Berg als "Symbol Japans" wurden 25 Stätten aufgenommen, die die religiöse Landschaft des Fuji wiederspiegeln. Im 12. Jhd wurde der Fuji-san Zentrum des asketischen Buddhismus, welcher auch shintoistische Elemente enthält. Darüber hinaus wurden die Pilgerrouten der letzten 1.500 m mit den an ihnen gelegenen Krater-Schreinen und der am Fuße des Berges gelegene Sengen-jinja Schrein in die Liste aufgenommen. 
Aber ein bißchen Natur darf natürlich nicht fehlen - Lavaformationen, Seen, Quellen und Wasserfälle, die als heilig erachtet werden, sind ebenfalls inkludiert. :)

Herzlichen Glückwunsch! (Und bitte nicht ausbrechen!)
★☆★おめでとうございます!★☆★

Ältere Blogeinträge auf fujimi-tea über den Fuji-san:

Weiterführende Links:

2013/06/02

Mt. Shindainichi im Tanzawa-Gebirge von Kanagawa

Am ersten Golden Week Feiertag ging's auf zum Wandern, und zwar zum Shindainichi (新大日), einem Berg im Tanzawa-Gebirge (丹沢山地) in Kanagawa. Er ist nicht sonderlich hoch, nur 1.340 m und war auch recht leicht zu bewältigen. 

Wandern am Shindainichi
Allerdings haben wir eine Route ausgewählt gehabt, die von niemand anderem sonst benutzt wurde, und da doch ständig "Achtung Bären" stand, habe ich schon befürchtet, dass wir widerwillig Freundschaft mit Meister Petz machen müssten. 

2013/04/07

Takao-san & Kirschblütenregen

Sumi am Takao-san
Letzte Woche Freitag ging es auf den Takao-san, der sozusagen der Hausberg Tôkyôs ist und sich in der Stadt Hachiôji befindet. Von unserem neuen Heim aus dauerte es mit dem Auto nur ca 40 Minuten. Da ja jetzt Sumi bei uns ist, werden von nun an die Ausflüge mit Hund immer mit einem Auto bestritten.
Über den Takao-san habe ich bereits ein paar Mal ausführlicher in diesem Blog geschrieben (Nachlese: Takao-san: Unter den Schwingen des Tengu und Vom Jinbasan zum Berg Takao)

Das Wetter war wieder einmal nicht so toll, aber wenigstens regnete es nicht. Denn dieses Jahr war die Kirschblütenzeit ziemlich verregnet und kalt. Immerhin wurden im Gegensatz zu Österreich hier in Japan zu Ostern keine Schneemänner gebaut. :P Auch was Gutes. 
Kein Regen und angenehme milde Temperaturen, aber dafür war der Himmel  bewölkt, weswegen man kaum gute Fotos machen konnte (ganz zu schweigen von einer Aussicht...) und die Kirschblüten am Takao-san sind noch nicht am Blühen, dafür waren es die, die sich am Fuße des Berges befunden haben. :P Aber Sumi hat es viel Spaß gemacht und uns natürlich auch, obwohl aussergewöhnlich viele Leute unterwegs waren.

Ein paar Kirschblüten

2013/03/24

Kirschblütenzeit in Tôkyô eröffnet ^^

Letzten Samstag, am 16. März war es so weit! In Tôkyô wurde offiziell die Kirschblütenzeit eröffnet, weil 20 Kirschbäume in Japans Hauptstadt bereits in voller Blüte standen.
 
Kirschblüten-Vorschaut für den Frühling 2013 ^^

Dieses Wochenende sieht es sogar noch besser aus (abgesehen vom bewölkten Wetter), im Zentrum Tôkyôs, wo es natürlich wärmer als in den Außenbezirken ist, stehen die Kirschblüten bereits in voller Pracht und locken viele Besucher an. 

Pink stellen sich die meisten Europäer die Kirschblüte in Japan vor
Bei mir in der näheren Umgebung sind auch ein paar Kirschbüume plötzlich über Nacht in voller Blüte gestanden, aber die meisten lassen noch auf sich warten. Die meisten sind eher später blühende Sakura oder Yamazakura, Bergsakura, die noch später als die üblichen Kirschblüten blühen.

Je nach Art ist die Färbung anders, die meisten sind allerdings weiß
Auf jeden Fall wieder einmal ein schönes Schauspiel und mein kleines Sakura-Bäumchen, das ich von meinem Freund geschenkt bekommen habe, blüht auch bereits fleißig. ^^

Sumi mit meinem kleinen Sakura-Bäumchen

Die Kirschblüte Ende März Anfang April leitet auch das neue Jahr ein, denn Schul-, Uni- und Arbeitsjahr beginnen in Japan ab dem 1. April. Stimmungsmäßig finde ich das auch besser, ein neues Arbeitsjahr in der Zeit der Kirschblüte zu beginnen als in der Zeit von trüben und regnerischen Herbsttagen, wie es in Österreich der Brauch ist. XD

Weitere Sakura-Fotos: 

2013/03/18

Ein kleiner Waldgang


Letztes Wochenende sollten wir Besuch von einer Freundin aus Ôsaka bekommen, aber sie wurde plötzlich krank und musste absagen. Geplant war, dass wir zu Dritt mit Sumi am Takao-san wandern gehen. Da das Auto schon gemietet war (in Japan dürfen Hunde nur in einer Box mit dem Zug fahren und Sumi ist dafür zu groß und ihre Box sowieso...), haben wir beschlossen, nur zu Zweit und mit dem Hund in die Berge in der Gegend Tanzawas, Kanagawa, zu fahren. 

In der Region Tanzawa, Kanagawa
Eine richtige Wanderung wurde es dennoch nicht, da ich (auch jetzt) wegen einer Erkältung nicht wirklich anstrengende Sachen machen kann, also wurde es ein kleiner, gemütlicher Waldspaziergang. Sumi hat's auf jeden Fall Spaß gemacht. Das nächste Mal soll es dann wirklich der Takao-san werden. :D

Trübe Aussicht
Den ganzen Tag ging ein starker Wind und trotzdem (oder gerade deswegen?!) war es ziemlich dunstig und man hatte keine gute Aussicht. Einerseits ist das ein Zeichen dafür, dass der Frühling ansteht und die Zeit der klaren, kalten Winterluft, die für eine gute Aussicht zuständig ist, vorbei ist. Andererseits wird jetzt auch in Japan stark die Luftverschmutzung Chinas thematisiert und ein paar Mal soll die chin. Luftverschmutzung sogar Tôkyô erreicht haben. (Obwohl West-Japan mit Kyûshû und der Ôsaka-Region wesentlich belasteter ist). Aber ich glaube, an dem Tag war es einfach  nur der Frühlingsdunst. Zumindest kam nichts Spezielles in den Nachrichten.

Weitere Bilder:

2012/12/14

Okutama - Wanderung über den mukashi michi

Affenmama mit Baby
Noch bevor die schöne Herbstlaubfärbung ihr jehes Ende fand, hatten wir beschlossen, eine Wanderung durch Okutama (奥多摩) ganz im Westen Tôkyôs zu machen. Wir waren dieses Mal zu dritt unterwegs und wollten zum Saisonauftakt einen angenehmen und gemütlichen Wanderpfad nehmen, also haben wir uns für den mukashi michi - den alten Pfad (むかし道) entschieden.

Der Bahnhof Okutama im äußersten Westen Tôkyôs

Als Startpunkt für den Okutama mukashi michi dient der Okutama Bahnhof und das Ziel ist der See Okutamako (奥多摩) beim Ogôchi Staudamm (小河内ダム). 

2012/12/13

Literarisches Izu - Sôseki, Kawabata, Inoue und der Jôren Wasserfall

Die Izu Halbinsel in der Präfektur bietet auch allerlei Literarisches. Nicht nur die Shuzen-ji Onsen-Region, die ein beliebter Erholungsort für japanische Schriftsteller war und auch literarisch verarbeitet wurde, sondern auch andere Orte in Izu sind erwähnenswert. 
Da es wirklich viel gibt, versuche ich mich kurz zu halten. Ich schreibe dieses Mal über den Natsume Sôseki Gedenkstein, den Amagi Tunnel/Kawabatas Roman Izu no Odoriko, Inoue Yasushis alte Residenz und den Jôren Wasserfall.
Der Jôren Wasserfall in Yugashima, Izu

Zunächst zur Literatur! ^.^

2012/11/21

Spaziergang durch die Shuzen-ji Onsenregion

Eine erste, zaghafte Herbstlaubfärbung
setzte bereits ein
Bevor wir im Ryokan Kikuya eincheckten, gab es einen ausgiebigen Spaziergang durch die kleine Onsenregion und Umgebung von Shuzen-ji (修善寺). 
Als besondere Sehenswürdigkeiten gelten nebst unzähligen Onsen natürlich der Tempel Shuzen-ji, das Tokko no yu, der kleine Bambuswald und der Akagaeru-koen.
Abgesehen davon bietet die Umgebung des Shuzen-ji auch viel Historisches. 
Einige wurden dorthin verbannt und im Onsen ermordet (Minamoto no Yoriie, 源頼家 und 13 seiner Vasallen, die seinen Tod rächen wollten), andere spuckten Blut und hatten Nahtoderfahrungen (Sôseki), wieder andere Vorahnungen über ihr frühzeitiges Ableben (Shimaki Kensaku) und anderen wuchsen Haare, wo keine sein sollten (der Statue des großen Sonnenbuddhas im Shuzen-ji).


Tokko no yu (独鈷の湯)
Dem Tempel Shuzen-ji gegenüber am Katsura-Fluss liegt das Tokko no yu, eine kleine Thermalquelle, in der man die Füße baumeln lassen kann.

2012/10/31

Fujinoki-kofun - Schlüssellochgrab in Nara aus alten Zeiten

Einen kurzen Spaziergang, der durch Blumen- und Reisfelder führt, vom Hôryû-ji in der Stadt Ikagura, Präfektur Nara, entfernt befindet sich in Mitten einer ruhigen Wohngegend eines der berühmten Schlüssellochgräber (kofun, 古墳) Japans - das Fuji-no-ki Schlüssellochgrab. 

Rund um das Fuji-no-ki-kofun befindet sich ein Park
 
Kofun bedeutet so viel wie "alter Grabhügel" und bezeichnet alte japanische Grabhügel, häufig in der Form eines Schlüsselloches. Die japanischen kofun sind Grabanlagen, die zwischen der zweiten Hälfte des 3. Jhd und der ersten Hälfte des 7. Jhd errichtet worden sind. Die Kofun-Zeit (300-538) ist nach diesen Gräbern benannt. Die Ursprünge der kofun-Gräber Japans gehen auf China zurück, aber auch in Korea gibt es einige alte Grabhügel im gleichen Stil. 

Der Eingang zur Grabkammer - mal etwas anders:
Eine Sicherheitstür, die die Totenruhe der Bestatteten garantieren soll und ein Bewegungsmelder. Bei Besuch wird das Innere der Grabkammer beleuchtet.

2012/10/18

Nara - Alte Kaiserstadt voller Rehe

Rehkitz im Nara Park
Über's Wochenende gings zu einem Familientreffen nach Nara, in der Nähe der Metropole Ôsaka und der Ex-Kaiserstadt Kyôto. Nara war auch einst eine Kaiserstadt, genauer genommen die erste Japans. Jedoch hielt sich Heijô-kyô (平城京), wie Nara als Kaiserstadt genannt wurde, nur von 710 bis 784, wo es dann von Kyôto, genannt Heian-kyô (平安京, 794-1868), abgelöst wurde. Seit 1868 ist Tôkyô, früher Edo genannt, das politische und nun auch wirtschaftliche Zentrum Japans. Somit könnte man Nara als Exex-Kaiserstadt bezeichnen. 

2012/09/22

Einer von Hundert: der Hossawa Wasserfall

Hossawa Wasserfall in Nishitama
Der Hossawa Wasserfall (払沢の滝) zählt zu den hundert schönsten Wasserfällen Japans und ist zugleich der einzige von diesen 100, der in Tôkyô, bzw. in der Präfektur Tôkyô liegt.
  Der Wasserfall befindet sich in Hinoharamura, in Nishitama-gun, ein westlicher Landkreis Tôkyôs. Der Hossawa no taki ist ein vierstufiger Wasserfall und insgesamt 60 m hoch.
Einer Legende nach soll in dem Bassin des Wasserfalls der 8-köpfige und 8-schwänzige Drache Yamato no Orochi (八岐大蛇) gelebt haben. 

Auch im Winter ist der Hossawa no taki eine Reise wert, denn er friert komplett ein. Allerdings muss man dazu sagen, dass es in den letzten Jahren immer seltener geworden ist, dass der gesamte Wasserfall einfriert. Das letzte Mal geschah dies im Jahr 2006. 

Ausblick auf die Berge Nishitamas

2012/09/03

Utsukushigahara & Norikura - Kühe, Bimsstein und Bären

Freilandkühe im Nebel auf Utsukushigara *g*
Bei dem kurzen Ausflug nach Nagano ging es auch in die umliegenden Berge von Matsumoto. Am zweiten Tag sind wir mit einem Mietauto kurz nach Utsugushigahara (美ヶ原) gefahren, aber wegen des schlechten Wetters und wenig Zeit blieb es nur bei einem kurzen Aufenthalt auf der Berghütte, von der der Wanderweg weiterführen würde. Unterwegs gab es einige Freiland-Kühe (ja, auch sowas findet man hie und da in Japan) zu sehen und auf der Hütte konnte man auch Milch von eben diesen bestellen. Bei gutem Wetter hätte man theoretisch eine tolle Aussicht auf Matsumoto, leider war es nebelig, so dass die gegenüberliegenden Berggipfel und das Tal nur erahnen konnte.
 
Unterwegs zum Gipfel von Utsukushigahara gabs einen kleinen See mit Mini-Torii :)

Nach dem kurzen Abstecher nach Utsukushigahara ging es weiter nach Norikura (乗鞍岳, norikura-dake), wo wir in einem Ryôkan übernachtet haben. Leider war es ein bißchen sehr teuer, da wir kurzfristig gebucht hatten und genau zur Obon-Zeit ziemlich viel ausgebucht war. Das Essen war aber wie immer für einen Ryôkan prächtig, ins dazugehörige Onsen bin ich aber nicht gegangen. 

Berghütte auf dem Norikura-dake

2012/06/07

Kyûshû Special: 4. Tag Nagasaki & Friedenspark

Der zweite Tag in Nagasaki stand im Zeichen der Atombombe. (Hier befindet sich ein Eintrag von mir über den Atombombenabwurf auf Nagasaki)

Monument im Friedenspark von Nagasaki

Zunächst haben wir den Nagasaki Friedenspark besucht, in dem ein großes Denkmal in Form eines muskulösen Mannes steht, der mit einer Hand nach oben (von wo die Bombe kam) und mit einer Hand in die Richtung des Hypozentrum der Atombombe zeigt. Dieser Park war sehr stark besucht, ich denke, bei den ganzen Sehenswürdigkeiten von Nagasaki haben wir hier und in der China Town die meisten Touristen angetroffen.

2012/05/21

Ringförmige Sonnenfinsternis in Japan - 21.5. 2012

Von Ostasien nach Nordamerika

Früh am Morgen des 21. Mai war in Tôkyô eine ringförmige Sonnenfinsternis zu bestaunen!
Die Zone der ringförmigen Sonnenfinsternis erstreckte sich von China (Hong Kong, Guangzhou), Taiwan (Taipei), in Japan von Kagoshima (Kyûshû), Shikoku, Ôsaka bis hin zu Tôkyô (wobei sie in Tôkyô am längsten zu sehen ist). Danach wandert sie bis in die USA und ist in Kalifornien, Nevada, Texas und New Mexico zu sehen. Partiell sieht man die Sonnenfinsternis in ganz Ostasien, Teilen des Nordpazifiks und Nordamerika.
Da sich die Sonnenfinsternis über viele Millionenstädte schiebt, kann sie von so vielen Menschen wie noch nie zuvor beobachtet werden!

Verschiedene Screenshots der Sonnenfinsternis in Japan
(Quelle: Astro Arts)
Übrigens, auf Japanisch heißt Sonnenfinsternis nisshoku (日食), was so viel bedeutet wie "Sonne fressen"! ;P Und die diesjährige wird kinkan nisshoku (金環日食), ungefähr "Goldring Sonne fressen", also ringförmige Sonnenfinsternis, genannt. ^^

2012/04/10

Hanami in Shukugawara


In Japan ist der April einer der schönsten Monate, das liegt natürlich an einem Naturschauspiel, welches schon nahezu stellvertretend für Japan selbst wurde - die Kirschblüte. Der Fokus auf das lang herbeigesehnte erblühen der zarten weißen und rosa Blüten der japanischen Kirsche ist so extrem, dass vergessen wird, dass auch andere Blumen im April zu blühen beginnen. Die Omnipräsenz der sakura (桜, Kirschblüte) ist einfach zu gewaltig.

Endlich erblüht die sakura!

So wird bereits seit einigen Wochen im TV mit Sorge beobachtet, dass es doch ein (verhältnismäßig) langer und kalter Winter war und die Kirschblüte sich verspäten könnte. Tatsächlich waren vor circa einer Woche noch die Pflaumen in voller Blüte, welche eigentlich im Feber blühen.
 Dieses Wochenende - genauer gesagt am Samstag, 7.4.2012, war es dann so weit - auch die Kirschblüten in Tôkyô sind endlich von ihrem Winterschlaf aufgewacht (5 Tage später als im Vorjahr) und Knospe nach Knospe blühte auf. In den Nachrichten (beim Wetter) wurde eifrigst über den Zustand der Kirschblüten berichtet (so wie im Herbst über die Herbstlaubfärbung) und am Sonntag konnte sich nun fast die ganze Kantô-Region in Bewegung setzen und zu ihren eigenen Lieblingsplätzen pilgern.

Endlich ist es so weit! Die sakura im Inokashira Park befindet sich in voller Blüte!
(Regelmäßige Updates über das Blühen der sakura auf weathernews.jp)

2011/12/26

Kamakura Special: Ten'en Wanderweg - 天園コース

Vom Kenchô-ji kommt man auf den Ten'en Wanderweg (天園ハイキングコース), eine gute Adresse für Wanderungen durch die Berge im Norden Kamakuras. Vor allem an einem milden, sonnigen Tag im Dezember. ;D

Ten'en Hiking Course
Bei meinem letzten Tagestrip nach Kamakura ging es zuerst zum Engaku-ji, dann zum Kenchô-ji, der circa 15 Minuten zu Fuß vom Engaku-ji entfernt ist. Vom Kenchô-ji ging es dann auf den Ten'en Wanderweg. Dieser Wanderweg ist ungefähr 6 km lang und kann aber auch bereits vom JR Bahnhof Kita-Kamakura begonnen werden.

Die eigentliche Route des Ten'nen Weges führt vom Bahnhof Kita-Kamakura über Kenchô-ji zur Station Ten'en (天園) zum Suizen-ji (瑞泉寺), einen weiteren Tempel, bei dem der Abstieg begonnen werden kann, hin zum Kamakura-gû (Ôtônomiya bzw. Daitônomiya/鎌倉宮(大塔宮)), der letzten Station.
Zwischendurch gibt es auch immer wieder Hinweisschilder, dass man auch auf anderen, viel kürzeren Routen, den eigentlichen Wanderpfad verlassen und bei anderen Tempeln, wie zB dem Kakuon-ji (覚園時) rauskommen kann. 
Geschlagene 159,2 m über dem Meeresspiegel - der Ôhirayama in Kamakura

Die Berge im Norden Kamakuras werden auch die "Alpen Kamakuras" (鎌倉アルプス) genannt, was natürlich eine maßlose Übertreibung darstellt, liegt doch der höchste Punkt der Stadt Kamakura bei 159,2 Metern über dem Meeresspiegel und gehört dem Ôhirayama genannten Berg. :P