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2013/06/02

Mt. Shindainichi im Tanzawa-Gebirge von Kanagawa

Am ersten Golden Week Feiertag ging's auf zum Wandern, und zwar zum Shindainichi (新大日), einem Berg im Tanzawa-Gebirge (丹沢山地) in Kanagawa. Er ist nicht sonderlich hoch, nur 1.340 m und war auch recht leicht zu bewältigen. 

Wandern am Shindainichi
Allerdings haben wir eine Route ausgewählt gehabt, die von niemand anderem sonst benutzt wurde, und da doch ständig "Achtung Bären" stand, habe ich schon befürchtet, dass wir widerwillig Freundschaft mit Meister Petz machen müssten. 

2013/04/07

Takao-san & Kirschblütenregen

Sumi am Takao-san
Letzte Woche Freitag ging es auf den Takao-san, der sozusagen der Hausberg Tôkyôs ist und sich in der Stadt Hachiôji befindet. Von unserem neuen Heim aus dauerte es mit dem Auto nur ca 40 Minuten. Da ja jetzt Sumi bei uns ist, werden von nun an die Ausflüge mit Hund immer mit einem Auto bestritten.
Über den Takao-san habe ich bereits ein paar Mal ausführlicher in diesem Blog geschrieben (Nachlese: Takao-san: Unter den Schwingen des Tengu und Vom Jinbasan zum Berg Takao)

Das Wetter war wieder einmal nicht so toll, aber wenigstens regnete es nicht. Denn dieses Jahr war die Kirschblütenzeit ziemlich verregnet und kalt. Immerhin wurden im Gegensatz zu Österreich hier in Japan zu Ostern keine Schneemänner gebaut. :P Auch was Gutes. 
Kein Regen und angenehme milde Temperaturen, aber dafür war der Himmel  bewölkt, weswegen man kaum gute Fotos machen konnte (ganz zu schweigen von einer Aussicht...) und die Kirschblüten am Takao-san sind noch nicht am Blühen, dafür waren es die, die sich am Fuße des Berges befunden haben. :P Aber Sumi hat es viel Spaß gemacht und uns natürlich auch, obwohl aussergewöhnlich viele Leute unterwegs waren.

Ein paar Kirschblüten

2013/03/18

Ein kleiner Waldgang


Letztes Wochenende sollten wir Besuch von einer Freundin aus Ôsaka bekommen, aber sie wurde plötzlich krank und musste absagen. Geplant war, dass wir zu Dritt mit Sumi am Takao-san wandern gehen. Da das Auto schon gemietet war (in Japan dürfen Hunde nur in einer Box mit dem Zug fahren und Sumi ist dafür zu groß und ihre Box sowieso...), haben wir beschlossen, nur zu Zweit und mit dem Hund in die Berge in der Gegend Tanzawas, Kanagawa, zu fahren. 

In der Region Tanzawa, Kanagawa
Eine richtige Wanderung wurde es dennoch nicht, da ich (auch jetzt) wegen einer Erkältung nicht wirklich anstrengende Sachen machen kann, also wurde es ein kleiner, gemütlicher Waldspaziergang. Sumi hat's auf jeden Fall Spaß gemacht. Das nächste Mal soll es dann wirklich der Takao-san werden. :D

Trübe Aussicht
Den ganzen Tag ging ein starker Wind und trotzdem (oder gerade deswegen?!) war es ziemlich dunstig und man hatte keine gute Aussicht. Einerseits ist das ein Zeichen dafür, dass der Frühling ansteht und die Zeit der klaren, kalten Winterluft, die für eine gute Aussicht zuständig ist, vorbei ist. Andererseits wird jetzt auch in Japan stark die Luftverschmutzung Chinas thematisiert und ein paar Mal soll die chin. Luftverschmutzung sogar Tôkyô erreicht haben. (Obwohl West-Japan mit Kyûshû und der Ôsaka-Region wesentlich belasteter ist). Aber ich glaube, an dem Tag war es einfach  nur der Frühlingsdunst. Zumindest kam nichts Spezielles in den Nachrichten.

Weitere Bilder:

2012/12/14

Okutama - Wanderung über den mukashi michi

Affenmama mit Baby
Noch bevor die schöne Herbstlaubfärbung ihr jehes Ende fand, hatten wir beschlossen, eine Wanderung durch Okutama (奥多摩) ganz im Westen Tôkyôs zu machen. Wir waren dieses Mal zu dritt unterwegs und wollten zum Saisonauftakt einen angenehmen und gemütlichen Wanderpfad nehmen, also haben wir uns für den mukashi michi - den alten Pfad (むかし道) entschieden.

Der Bahnhof Okutama im äußersten Westen Tôkyôs

Als Startpunkt für den Okutama mukashi michi dient der Okutama Bahnhof und das Ziel ist der See Okutamako (奥多摩) beim Ogôchi Staudamm (小河内ダム)

2012/09/22

Einer von Hundert: der Hossawa Wasserfall

Hossawa Wasserfall in Nishitama
Der Hossawa Wasserfall (払沢の滝) zählt zu den hundert schönsten Wasserfällen Japans und ist zugleich der einzige von diesen 100, der in Tôkyô, bzw. in der Präfektur Tôkyô liegt.
  Der Wasserfall befindet sich in Hinoharamura, in Nishitama-gun, ein westlicher Landkreis Tôkyôs. Der Hossawa no taki ist ein vierstufiger Wasserfall und insgesamt 60 m hoch.
Einer Legende nach soll in dem Bassin des Wasserfalls der 8-köpfige und 8-schwänzige Drache Yamato no Orochi (八岐大蛇) gelebt haben. 

Auch im Winter ist der Hossawa no taki eine Reise wert, denn er friert komplett ein. Allerdings muss man dazu sagen, dass es in den letzten Jahren immer seltener geworden ist, dass der gesamte Wasserfall einfriert. Das letzte Mal geschah dies im Jahr 2006. 

Ausblick auf die Berge Nishitamas

2012/09/03

Utsukushigahara & Norikura - Kühe, Bimsstein und Bären

Freilandkühe im Nebel auf Utsukushigara *g*
Bei dem kurzen Ausflug nach Nagano ging es auch in die umliegenden Berge von Matsumoto. Am zweiten Tag sind wir mit einem Mietauto kurz nach Utsugushigahara (美ヶ原) gefahren, aber wegen des schlechten Wetters und wenig Zeit blieb es nur bei einem kurzen Aufenthalt auf der Berghütte, von der der Wanderweg weiterführen würde. Unterwegs gab es einige Freiland-Kühe (ja, auch sowas findet man hie und da in Japan) zu sehen und auf der Hütte konnte man auch Milch von eben diesen bestellen. Bei gutem Wetter hätte man theoretisch eine tolle Aussicht auf Matsumoto, leider war es nebelig, so dass die gegenüberliegenden Berggipfel und das Tal nur erahnen konnte.
 
Unterwegs zum Gipfel von Utsukushigahara gabs einen kleinen See mit Mini-Torii :)

Nach dem kurzen Abstecher nach Utsukushigahara ging es weiter nach Norikura (乗鞍岳, norikura-dake), wo wir in einem Ryôkan übernachtet haben. Leider war es ein bißchen sehr teuer, da wir kurzfristig gebucht hatten und genau zur Obon-Zeit ziemlich viel ausgebucht war. Das Essen war aber wie immer für einen Ryôkan prächtig, ins dazugehörige Onsen bin ich aber nicht gegangen. 

Berghütte auf dem Norikura-dake

2012/04/30

Vom Jinbasan zum Berg Takao

Der Berg Jinba (heutzutage 陣馬山 geschrieben, ursprünglich 陣場山) liegt an der Grenze zwischen der Präfektur Tôkyô und Kanagawa, genauer genauer gesagt zwischen den Städten Hachiôji (Tôkyô) und Sagamihara (Kanagawa) und ist ungefähr 854 Meter hoch.

Wanderweg am Jinbasan
Eine beliebte Wanderroute führt vom Berg Takao zum Jinbasan oder in umgekehrter Reihenfolge - so wie wir es gestern machten.
Startet man beim Jinbasan, so gelangt man am besten mit der JR Chûô Linie Richtung Ôtsuki/Kôfu/Kobuchizawa (JR中央本線大月・甲府・小淵沢方面) und steigt beim Bahnhof Fujino (藤野駅) aus. Vom Bahnhof könnte man auch theoretisch bis zum Startpunkt am Fuße des Jinbasans mit einem Bus gelangen, was wir jedoch nicht gemacht haben. So kam man bereits schon sehr früh ins Schwitzen und hatte gleichzeitig ein Aufwärmtraining.

2011/12/26

Kamakura Special: Ten'en Wanderweg - 天園コース

Vom Kenchô-ji kommt man auf den Ten'en Wanderweg (天園ハイキングコース), eine gute Adresse für Wanderungen durch die Berge im Norden Kamakuras. Vor allem an einem milden, sonnigen Tag im Dezember. ;D

Ten'en Hiking Course
Bei meinem letzten Tagestrip nach Kamakura ging es zuerst zum Engaku-ji, dann zum Kenchô-ji, der circa 15 Minuten zu Fuß vom Engaku-ji entfernt ist. Vom Kenchô-ji ging es dann auf den Ten'en Wanderweg. Dieser Wanderweg ist ungefähr 6 km lang und kann aber auch bereits vom JR Bahnhof Kita-Kamakura begonnen werden.

Die eigentliche Route des Ten'nen Weges führt vom Bahnhof Kita-Kamakura über Kenchô-ji zur Station Ten'en (天園) zum Suizen-ji (瑞泉寺), einen weiteren Tempel, bei dem der Abstieg begonnen werden kann, hin zum Kamakura-gû (Ôtônomiya bzw. Daitônomiya/鎌倉宮(大塔宮)), der letzten Station.
Zwischendurch gibt es auch immer wieder Hinweisschilder, dass man auch auf anderen, viel kürzeren Routen, den eigentlichen Wanderpfad verlassen und bei anderen Tempeln, wie zB dem Kakuon-ji (覚園時) rauskommen kann. 
Geschlagene 159,2 m über dem Meeresspiegel - der Ôhirayama in Kamakura

Die Berge im Norden Kamakuras werden auch die "Alpen Kamakuras" (鎌倉アルプス) genannt, was natürlich eine maßlose Übertreibung darstellt, liegt doch der höchste Punkt der Stadt Kamakura bei 159,2 Metern über dem Meeresspiegel und gehört dem Ôhirayama genannten Berg. :P