2012/10/31

Fujinoki-kofun - Schlüssellochgrab in Nara aus alten Zeiten

Einen kurzen Spaziergang, der durch Blumen- und Reisfelder führt, vom Hôryû-ji in der Stadt Ikagura, Präfektur Nara, entfernt befindet sich in Mitten einer ruhigen Wohngegend eines der berühmten Schlüssellochgräber (kofun, 古墳) Japans - das Fuji-no-ki Schlüssellochgrab. 

Rund um das Fuji-no-ki-kofun befindet sich ein Park
 
Kofun bedeutet so viel wie "alter Grabhügel" und bezeichnet alte japanische Grabhügel, häufig in der Form eines Schlüsselloches. Die japanischen kofun sind Grabanlagen, die zwischen der zweiten Hälfte des 3. Jhd und der ersten Hälfte des 7. Jhd errichtet worden sind. Die Kofun-Zeit (300-538) ist nach diesen Gräbern benannt. Die Ursprünge der kofun-Gräber Japans gehen auf China zurück, aber auch in Korea gibt es einige alte Grabhügel im gleichen Stil. 

Der Eingang zur Grabkammer - mal etwas anders:
Eine Sicherheitstür, die die Totenruhe der Bestatteten garantieren soll und ein Bewegungsmelder. Bei Besuch wird das Innere der Grabkammer beleuchtet.

2012/10/29

Hôryûji - Tempel der Lehre Buddhas & älteste Holzbauten

Der Hôryû-ji (法隆寺) liegt in der Präfektur Nara, allerdings nicht in Nara Stadt, sondern in der Stadt Ikaruga. Besondere Bedeutung erhält der Horyû-ji dadurch, dass auf dem Tempelgelände die ältesten noch erhaltenen Holzgebäude der Welt stehen, weswegen er 1993 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und unter Denkmalschutz gestellt wurde. 

Ältestes Gebäude aus Holz: der Hôryû-ji
Jedes Mal als ich Nara besuchte, wollte ich auch zum Hôryû-ji gehen, doch es hat sich leider nie ergeben, da er doch weiter weg von der Stadt Nara liegt und sich meine Ausflüge nach Nara immer stets auf das Stadtgebiet beschränkt hatten. Dieses Mal war es aber wenigstens so weit! 

2012/10/18

Nara - Alte Kaiserstadt voller Rehe

Rehkitz im Nara Park
Über's Wochenende gings zu einem Familientreffen nach Nara, in der Nähe der Metropole Ôsaka und der Ex-Kaiserstadt Kyôto. Nara war auch einst eine Kaiserstadt, genauer genommen die erste Japans. Jedoch hielt sich Heijô-kyô (平城京), wie Nara als Kaiserstadt genannt wurde, nur von 710 bis 784, wo es dann von Kyôto, genannt Heian-kyô (平安京, 794-1868), abgelöst wurde. Seit 1868 ist Tôkyô, früher Edo genannt, das politische und nun auch wirtschaftliche Zentrum Japans. Somit könnte man Nara als Exex-Kaiserstadt bezeichnen. 

2012/09/27

Happy Birthday Loki

Heute - oder gestern, man weiß es nicht genau - wurde Loki ein Jahr alt!

Happy Birthday Loki! *(^_^)*
Letztes Jahr Anfang Oktober hab ich beim Misawagawa eine kleine ausgesetzte Katze gefunden, die Tierärztin hat sie auf 2 bis 3 Wochen geschätzt und wenn man das zurückrechnet, müsste das Viecherl gegen Ende September auf die Welt gekommen sein.
Aus dem kleinen Findelkätzchen ist ein prächtiger Kampfninja geworden!

2012/09/25

Auszeichnung als "Bester Blog" von Easyvoyage

fujimi-tea wurde von dem Reiseportal Easyvoyage als "Bester Blog" in der Kategorie Reisen - Japan ausgezeichnet!

Kategorie: Reisen Japan


Easyvoyage ist ein Reiseportal, welches kategorisiert nach Ländern wertvolle Informationen, Tipps und Serviceangebote für die Reiseplanung liefert.

Auf der Homepage von Easyvoyage ist der Japan-Blog fujimi-tea mit der Beschreibung

Kommentar : Der Schwerpunkt des Blogs liegt auf Fotos von Reisen durch das ferne Japan. Hinzu kommen Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Ereignissen.  

Besonderheit : Spannende Ausflugziele mit Bildern und Beschreibungen.

zu finden.

Ich freue mich sehr darüber und vielen Dank an Easyvoyage für die Auszeichung!  *(^___^)*

mfg

fujimi-tea

2012/09/24

Suge no Shishimai - alter Volksbrauch in der Gegenwart

Suge no Shishimai
In dem kleinen Ort Inadazutsumi (Kawasaki) wird jedes Jahr im September das "Suge no Shishimai" (菅の獅子舞, Shishimai von Suge (= Ortsteil in Inadazutsumi)) in der örtlichen Niederlassung des Tempels Hôsenji Yakushidô (法泉寺薬師堂) veranstaltet.

Shishimai bedeutet so viel wie Löwentanz und kommt ursprünglich aus China, aber es wurde in die japanische Tradition aufgenommen und "japanisiert".
Das japanische Shishimai wird in Shintô-Schreinen oder Tempeln vorgeführt und ist von Region zu Region unterschiedlich. Allerdings gerät diese Tradition des japanischen Löwentanzes immer mehr in Vergessenheit und wird kaum noch aufgeführt. Deswegen habe ich Glück, dass es in Inadazutsumi noch das Shishimai gibt.

Alte Tradition des Shishimai von 1187 bis 2012
Es gibt verschiedene Überliefungen, woher das Suge no Shishimai ursprünglich stammt.
Im Yakushidô-engi (薬師堂縁起) steht geschrieben, dass im Jahr 1187, als  Inega Shigenari (稲毛三郎重成) den Yakushidô im heutigen Inadazutsumi errichtete, zum ersten Mal die  Kinder ein Shishimai vorführten.

2012/09/22

Einer von Hundert: der Hossawa Wasserfall

Hossawa Wasserfall in Nishitama
Der Hossawa Wasserfall (払沢の滝) zählt zu den hundert schönsten Wasserfällen Japans und ist zugleich der einzige von diesen 100, der in Tôkyô, bzw. in der Präfektur Tôkyô liegt.
  Der Wasserfall befindet sich in Hinoharamura, in Nishitama-gun, ein westlicher Landkreis Tôkyôs. Der Hossawa no taki ist ein vierstufiger Wasserfall und insgesamt 60 m hoch.
Einer Legende nach soll in dem Bassin des Wasserfalls der 8-köpfige und 8-schwänzige Drache Yamato no Orochi (八岐大蛇) gelebt haben. 

Auch im Winter ist der Hossawa no taki eine Reise wert, denn er friert komplett ein. Allerdings muss man dazu sagen, dass es in den letzten Jahren immer seltener geworden ist, dass der gesamte Wasserfall einfriert. Das letzte Mal geschah dies im Jahr 2006. 

Ausblick auf die Berge Nishitamas